Die Diagonale
ist meine bevorzugte Art zu gehen, jahrelang entwickelt in den Straßen Wiens. Du hast den Verkehr in beide Richtungen im Blick, schätzt die Geschwindigkeiten und querst hinter dem letzten passierten Fahrzeug die Fahrbahn und danach (notfalls kurz an der Mittellinie wartend) die Gegenfahrbahn. Geübte Diagonalgeher haben die Ampelphasen im Blick. Auf diese Art bis du weit schneller als die Ampelgeher und lernst dabei den Stadtteil besser kennen.
Im Whitehorse ist das kaum anwendbar. Denn bei jeder Annäherung an die Fahrbahn stoppt das nächste Auto sofort und wartet, bis du passiert hast. Für die Diagonale hast du dann keine Nerven mehr.
Und im Gelände geht das garnicht. Denn jederzeit gibt dir das Gestrüpp die Richtung vor, und du kannst dich nur von einer Lichtung zur nächsten durchzwängen. Selbst die weitsichtige Entscheidung über die Talquerung muss im Sumpfmoor vielmals abgeändert werden. Doch zuletzt habe ich tatsächlich, nach langem, geduldigen Weg entlang des Seeufers, doch noch den See durchquert, und zwar in diagonaler Richtung!

Im Whitehorse ist das kaum anwendbar. Denn bei jeder Annäherung an die Fahrbahn stoppt das nächste Auto sofort und wartet, bis du passiert hast. Für die Diagonale hast du dann keine Nerven mehr.
Und im Gelände geht das garnicht. Denn jederzeit gibt dir das Gestrüpp die Richtung vor, und du kannst dich nur von einer Lichtung zur nächsten durchzwängen. Selbst die weitsichtige Entscheidung über die Talquerung muss im Sumpfmoor vielmals abgeändert werden. Doch zuletzt habe ich tatsächlich, nach langem, geduldigen Weg entlang des Seeufers, doch noch den See durchquert, und zwar in diagonaler Richtung!

weichensteller - 28. Jul, 21:53






