gedicht

Samstag, 16. Mai 2009

Endlich

bin ich wieder geflogen.
Ich habs insgeheim immer geglaubt.
Natürlich ist Fliegen anstrengend
und riskant -
aber unvergleichlich.

Wer das nur wegen Beschwerlichkeit
und Unglauben aufgibt. Wer
auf die Freiheit des Raumes
verzichtet und wie ein Huhn
am Boden bleibt.

Wie soll man dem
das Leben erklären.
Wenn er unten Körner pickt
und wartet, bis du runterfällst.
Und grinst.

Trotzdem hab ich
jetzt gewonnen, weil
seit Kindertagen, als das Glauben
einfach war,
mein Fliegen niemals widerlegt worden ist.

Mein Respekt vor den Abgründen
hat das eher
bestätigt als beeinsprucht.
Und mein Sturz
vom Dachboden letzten Winter
ohne eine einzige Schramme
war die Probe

Ja, Leute, ich bin
ein flugfähiger, so ist es.
Ich weiß, einige unter euch
wird das gar nicht überraschen.
Ihr kennt mich ja. Wie kann man
daran zweifeln

Ich wollte sicher sein, dass ich nicht vergeblich laufe oder gelaufen bin

Gal 2, 2

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