Samstag, 25. Juli 2026

so

macht man es, wenn man keine großen Tiere anlocken will.

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(Die kleinen, summenden, kommen sowieso)

Freitag, 24. Juli 2026

Der Schlaueste...

...meiner Bekannten hat mich begrüßt:
er schaut sich alles an
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und verrät kein Wort

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Mittwoch, 22. Juli 2026

Nordlicht

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Das Nordlicht hat mich wieder.
Ich kannte es eigentlich immer.
Schon bei meiner ersten Reise in Skandinavien, gleich nach der Matura.
Ein kaltes Licht, das nichts verschwendet.
Kalt und klar.
Eindeutig.
Und dennoch kraftvoll.
Nordlicht bringt alles in die Nähe.
Auch die kühlen Bewohner des Nordlichts kommen bald nahe, wenn du dich ihnen zuwendest.
Mit freundlichem Charme, ohne aufdringlich oder lästig zu werden.
Ich hatte bereits eine Menge Gespräche mit Verkäuferinnen und Passanten.
Bin schon ein Teil von ihnen.
Und zum Nordlicht gehören die Möwen.
Unbeeindruckt keckern sie von oben und unten
und mahnen an weiteres

gelandet!

Papa hat gesagt: Das Flugzeug kommt immer runter!
So wars auch diesmal. Das Runterkommen ist das kleinste Problem.
In schöner Abendstimmung hab ich knapp vor Mitternacht das Hotel erreicht, nach einem sehr langen Tag in hellstem Sonnenlicht...
Gute Nacht!

Montag, 20. Juli 2026

erste station

ljubljana als erster schritt in den richtigen, ganzen westen!

ljubljana

ab morgen die weiteren schritte...

Donnerstag, 9. Juli 2026

Start!

Wieder am Amerikanischen Kontinent!
Aber diesmal am Nordrand.
Am 21.7. sollte ich dort landen.

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Zum Lesen:
Jon Krakauer, In die Wildnis
Leo Tolstoi, Familienglück. (Glück in der Ehe) in: Frühe Erzählungen, Schönste Erzählungen.
Jack London, Ruf der Wildnis

Mittwoch, 7. September 2022

final

Heute beginnt die Rueckreise.
Ausgecheckt ist bereits im Hotel, am Abend geht der Nachtbus nach Quito, dann kommen Stunden am Flughafen, und am Freitag Abend sollte ich in Wien sein.

Uebrigens:
die ¨Kaetzchen¨ sind ausgewachsene Truemmer mit Leopardenkoepfen und haben beim Fruehstueck einander einen Kampf geliefert, dass die Haarbueschel geflogen sind und am Meer die Schiffe stehen blieben

Puorto Lopez

lopez

der ewige Staub, den der Ozean unaufhoerlich ins Land schiebt und den du zuletzt nochmals von den Fusssohlen schabst, wenn du zu Bett gehst
das unaufhoerliche Mahlen einer Betonmischmaschine, das du erst dann bemerkst, wenn es einmal kurz aussetzt, und das aus der Restaurantkueche zu kommen scheint
das wunderbare Hotel mit den im Kolonialstil verzierten Holzgelaendern auf den die drei Stockwerke umlaufenden Balkonen vor den schmucken Zimmertueren und den grossen holzgefassten Glasfenstern, dem gefuellten Schwimmbecken und dem mediterranen Restaurant ohne Koch und ohne Stuehle, in dem wir zu dritt wohnen
den mit Kartonspeisekarten ausgestatteten jungen Burschen, die wahrscheinlich schon Familien gegruendet haben, die vor den Restaurants moeglichen Gaesten mit freundlich geweiteten Augen entgegenspringen und ihre Karten schwenken wie Diskuswerfer
die beiden Fischer, die ihr gestrandetes Boot vom Strand aus anschieben und vom dem Meer zugewandten Bug aus mit einer langen Stange abstossen wollen und einen um den andern Wellenschlag abwarten, bis die erhoffte Riesenwelle heranrollt und daas Schiff mitreisst
die drei verschiedenrassigen Hunde und die beiden Maenner, die mit dem gleichen Gesichtsausdruck vor dem Kiosk auf ihren Unterlagen kauern und durch die vorbeiziehenden Fussgaenger hindurch aufs Meer hinausstarren
der mit Maschinenpistole und Schussweste ausgestattete Sicherheitsmann, am Engang des Supermarkts auf und abgehend, der mich wie unabsichtlich beim Eintreten gruesst und, nachdem ich eine nur hier erhaeltliche ungekuehlte Wasserflasche gekauft habe, auch verabschiedet verabschiedet und sogleich den Blick wieder abwendet
alle zwanzig Meter eine Agentur, die Walbegegnungen, Fahrraeder, Reitpferde, Sandstraende und Schnorchelabenteuer anbietet, vor der meist ein oder zwei Amerikaner warten
zehn Schueler, die, alle gleich gross, mit grauen Leibchen und blauen Hosen oder Roecken im Gaensemarsch am Gehsteig balancieren zwischen Betonmasten, parkenden Autos und den Betonsaeulen, die den Balkon des ersten Stockwerks abstuetzten, und gleich darauf zehn andere mit hellblauer Bluse und grauen Hosen
der Kiosk in der leeren Seitenstrasse, an dem ein alter Mann ueber blauem Qualm etwas braet
die dunklen Schatten, die von riesigen Urzeitvoegeln mit scharfen knochigen Schwingen und langem spitzen Schnabel zwischen den Haeusern kurz zu sehen sind
die beiden Katzen meines Hotels, die entweder am Glasdach des Durchgangs, am hoelzenen Katzenturm oder neben der Steinbank an der Uferpromenade liegen und gleichmuetig Bekannte und Fremde beobachten

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Dienstag, 6. September 2022

Pazifik im Maerz

Wie junge Kaetzchen
uebermuetig und verspielt
so liegen sie am Ruecken, als wollten sie am Bauch gekrault werden
und wackeln dazu mit den Flossen:
die Buckelwale, von unseren Booten begleitet.
Ein Muttertier und zwei Junge.
Gross und schwer wie ein LKW.
Einmal sind wir so nahe, dass wir den Seufzer hoeren aus dem Spritzloch.
Dann und wann kommt die Kuh herausgeschossen wie ein Torpedo und tanzt.
Seht her, ich bins.
Dann stuerzt sie mit einem maechtigen Klatschen aufs Wasser.
Zum Abschied winken sie uns mit den Paddeln ihren Bauchflossen.

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Schnorcheln an der Felskueste
Korallen, gelbgestreifte schmale, gelbgepunktete schlanke oder bartltragende neugierige Fischlein.
Ein gruener Doktorfisch, der den Meeresgrund entlang streift.
Ich bin in meinem Element.
Freischwebend, mit Schwimmweste, Taucherbrille und Schnorchel.
Und Gurttasche, wie ich jetzt bemerke.
10 Dollar, pazifikgetraenkt.
Freischwebend

Sonntag, 4. September 2022

Dschungel

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Wir fahren eine gute Stunde bis zum Fluss.
Der Wagen haelt am Kiesstrand zwischen Huetten.
Sofort sind wir von jungen Maennern umringt.
Wir steigen ins schmale, lange Boot, das vorne offen ist.
Es geht flussaufwaerts
ruhiges braunes Wasser
der Blick geht bis zur naechsten Flussbiegung
das Wasser wird unruhiger
ein anderer Fluss muendet hier
starke Wellen
drueben ist das Wasser hoeher als hier
es gibt verschiedene Ebenen im Fluss
zuweilen ist am Ufer ein Areal mit Steinen abgetrennt
eine Motorpumpe bringt Wasser heraus
drinnen steht ein Mann, nur Kopf und Brust ragen heraus
ein Goldwaescher, sagt Hannes

Das Boot steuert ans Ufer
wir steigen die Flussboeschung hinauf
Chiko pflanzt sich auf
er wird mir Medizinpflanzen zeigen
wir dringen in den Wald ein
auf beinahe zugewachsenen Pfaden
Vogellaute
Rascheln und Knacksen von unseren Schritten
wir buecken uns unter Aeste und Lianen
es ist feuchtwarm
Chico hebt eine stachelige Frucht auf, die wie ein Seeigelpnzer aussieht:
das nimmt man als Kamm
ich koste Fruechte
und schnuppere an zerriebener Baumrinde
ein Zuckerrohrstamm, an dem man, abgeschaelt, saugt,
das ist saeuerlich und durststillend
Vor einem einzelnen Holzhaus zeigt mir Chiko den Garten:
Kaffee, Kaukau, Bananen, Mandarinen
wir steigen uber umgestuerzte Baeume
und ducken uns unter Aesten
wir stellen uns vor einen riesigen Stamm,
der nach allen Seiten Querstreben hat
Der Boden ist von braunen und gelben Blaettern bedeckt
oder von Schlamm und Pfuetzen
Wir steigen durch Baeche und Fluesse
Chiko voran mit der Machete
Einmal kommen wir zu einer Lichtung
ein Feld, den Hang hinab
die Muehen der Rodung sind zu sehen
gruenes Kraut und junge Baeume streben hoch
nach Stunden stehen wir auf einer Kuppe, die gerodet ist
und einen Blick freigibt:
jetzt werden wir bald das Dorf erreichen!
Wir ziehen ein unter einem Strohdach mit dem Dorfnamen
einen breiten, kotigen Weg hinunter
und nochmals durch ein Fluesschen:
wir sind da,
verschwitzt, blossfuessig, froehlich
wir waren schnell, sagt Hannes,
das Essen ist gleich fertig!

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Aufgrund des Glaubens gehorchte Abraham dem Ruf, wegzuziehen in ein Land, das er zum Erbe erhalten sollte; und er zog weg, ohne zu wissen, wohin er kommen würde.

Hebr 11,8

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