Freitag, 4. Juli 2008

Warum es uns gut geht,

schreibt Geiger nicht. Was heißt schon gutgehen.
Eher lässt sich nachvollziehen, was jeweils fehlt zum Glück. In den Kriegs- und Nachkriegsgenerationen einer Wiener Familie.

Ich erfahre: Welche Hintergründe es hat, wenn gut situierte Menschen mit ihrem eigenen Leben kaum zurechtkommen. Welche Spannungen auf Menschen lasten, die Bewegungsfreiheit haben. Wie Menschen abgeklärt werden, sobald sie die immer wiederkehrenden Reaktionen ihrer Partner durchschauen, und wie zynisch. Und wie hilflos diejenigen sind, die sie nicht durchschauen.
Und wie tapfer eigentlich alle sind.

Wird es genug sein, sie so zu belassen?

Ich wollte sicher sein, dass ich nicht vergeblich laufe oder gelaufen bin

Gal 2, 2

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